Kleine Baustellen, große Wirkung
Kleine Baustellen, große Wirkung
Forschung besteht nicht nur aus großen Ideen. Ein Großteil besteht darin, morgens festzustellen, dass etwas, das gestern funktionierte, heute eine Stunde zu früh ist. Hier das Protokoll der letzten Tage, mit ein wenig Augenzwinkern.
- 1 Stundedie es in der Zeitumstellungsnacht zweimal gab
- 5 Bugfixesin Kurzform weiter unten
- 2,5 MBhöchstens je Minute Liveanimation
- 4 BalkenAuslastung von Prozessor, Speicher und Grafikkarte
Die Stunde, die es zweimal gab
Ende Oktober wird die Uhr zurückgestellt, und die Stunde zwischen zwei und drei Uhr nachts gibt es doppelt. Digifro hatte bis dahin den Zeitpunkt jedes importierten Bildes als schlichte Ortszeit notiert. In genau dieser Doppelstunde lag ein Bild damit scheinbar vor dem Auftrag, für den es gemacht wurde, und die Zuordnung ging schief.
Seitdem trägt der Zeitstempel seinen Versatz zu UTC. Die Uhr darf zurückspringen, das Werk weiß trotzdem, wann es entstand.
Ein Bild, das mit der Musik atmet
Die Liveanimation (das Bild läuft synchron zum Song) hat zwei Feinschliffe bekommen. Die Darstellung „Entstehung“ endet jetzt mit einem Zielbild, damit das fertige Werk am Schluss fünf Sekunden für sich allein hat. Und die Videos wurden schlanker: höchstens 2,5 MB je Minute Laufzeit, damit sie handlich bleiben und wenig Speicher belegen.
Zuschneiden mit ruhiger Hand
Beim Import eines Bildes fragt Digifro nun, ob der Zuschnitt automatisch oder von Hand geschehen soll. Von Hand zieht man einen Rahmen auf, der fest im Seitenverhältnis des Songs bleibt, damit nichts schief wird. Das Original bleibt immer unangetastet, der Zuschnitt ist eine eigene Kopie.
Woher stammt das Bild?
Beim Import eines KI-Bildes ist die Quelle jetzt ein Pflichtfeld. Sie steht in der Begleitdatei, im Dashboard und im Bilddetail. Wer ein Werk dokumentiert, soll später nicht raten müssen.
Ein fünfter Stil, nur mit Bleistift (Entwurf)
Als Versuch gibt es eine fünfte Philosophie: Frottage nur mit Bleistift. Alle Farben werden zu Graphittönen, und am Ende jedes Prompts steht die Regel „nur Graphit, keine Farbe“. Weil das Bild einfarbig ist, entfällt die Bildtreue-Ampel. Der Stil ist ausdrücklich ein Entwurf.
Werkzeugkasten für die Forschung
Im Bereich Research gibt es drei neue Formulare: einen Stapel-Lauf für mehrere Songs, einen Abgleich mit der Homepage (der nur anzeigt und nie hochlädt) und eine Einzelanalyse. Statt Skript-Handarbeit heißt es jetzt: ausfüllen und starten.
Bugfixes in Kurzform
- Der schnelle Zwischenspeicher: Die Oberfläche las manche Antworten aus dem Zwischenspeicher der Anzeige und zeigte dadurch veraltete Stände. Sie fragt jetzt immer frisch nach.
- Der störrische Gratis-Dienst: Ein kostenloser Bilddienst lehnte plötzlich einen mitgesendeten Zufallswert ab. Digifro sendet ihn nicht mehr. Dazu bekommt der Prompt einen Stilvorsatz, damit aus Buntstift-Frottage nicht aus Versehen ein Foto wird.
- Die bleibende Leiste: Nach „Als Cover übernehmen“ blieb die Auswahlleiste stehen. Jetzt verschwindet sie, und eine Meldung sagt, ob es geklappt hat.
- Die träge Hülle: Die Fensterhülle der Oberfläche wird jetzt zwangsweise neu gebaut, sobald sich die Oberfläche ändert, damit nie ein veralteter Stand angezeigt wird.
- Der Sprung nach oben: Wer einen Haken setzte, landete oben auf der Seite. Die Ansicht bleibt jetzt, wo sie ist.
Neu zum Anfassen: die Auslastung
Unten links zeigt Digifro nun vier Balken für Prozessor, Arbeitsspeicher, Grafikkarte und Grafikspeicher. Wer zuschaut, sieht, wann der Rechner schwitzt.
Und sonst?
Das Komplettpaket (ein Werk als .zip mit Werkdatenblatt und Dokumentation) hat seine Abnahme bestanden. Beim Versionssprung auf 8.5 sind die Begriffe auf der Homepage vereinheitlicht: Werkdatenblatt, Dokumentation des Werks, Entstehungspfad.
Offene Frage für die nächste Runde: Wie viel Wahrheit verträgt ein Bild, das mit der Musik tanzt?

